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re:publica, Guten Morgen im Metaverse

April 13, 2007 by thilo

Wir sind wieder am Start. Jetzt gleich starten wir mit einen Talk zum Thema, Metaversen (Kurzerklärung: Immersive 3D Welten wie z.B. Second Life).

Der Vortrag startet mit einem Screenshott des ersten grafischen Metaversum: Habitat(Lucas Filmgames). Dies soll zeigen das Metaversen ihren Ursprung in Computerspielen hat. Denn werden die in metaversen verwendeten Begriffe erklärt, wie, woher der Begriff Avatar kommt. Die Geschichte der Metaversen geht wie gesagt bei den Spielen los, M.U.D. war der erste Schritt in diese Richtung, dann folgte ein weiterer Meilenstein mit TinyMUD. Dann schön anschaulich, ein noch laufendes MUD (Aardwolf).

Der nächste Schritt war Habitat. 3D zog 1995 mit Worlds Chat ein. Es folgt eine kleine Zeitreise in Active Worlds an einen Ort den es vor 12 Jahren gab und dann wie diese Welt sich bis heute verändert hat. (Sehr nett.)

Der grosse Komerz (neben Second Life) folgt mit Entropia Universe, ein Spiel mit einem Ausgefeilten Wirtschaftssystem. Ohne Kreditkarte kommt man hier nicht weit. Waffen kosten Geld und verfallen. Kosten 0,5 - 1,5 $ pro Stunde. Leider gibts Problem beim Anmelden für eine Live Demo. Das provozierte gleich den Kommentar aus dem Publikum: “Mit Open ID wäre das nicht passiert”. Es wird auf das Problem der Geldwäschemöglichkeiten bei SecondLife eingegangen, Entropia steuert dem mit einem bankähnlichem Cash Card System entgegen, um mehr Tranzparens zu schaffen.

Die Diskusion verlagtert sich auf Probleme des Eigentums und wie lassen sich die online Besitztümer sichern? Und eine viel grundlegende Frage wurde eingeworfen, was hat man von virtuellen Besitz. Denn gibts ein interessanten Einblick in die Hochzeitsplanner Industrie in Second Life. Diese Industrie ist recht beliebt, da niemand den Gestalltern reinredet und sämtliche Rechte an ihren Werken halten. Die Meinung des Vortragenden ist, dass alles was von Firmen in Second Life betrieben wird nicht nachhaltig ist, sondern nur zur Erprobung neuer Marketingstrategien dient. Die Kosten für die eigene Online Welt können so gespart werden.

Dann machen wir den letzten Schritt und schauen in die Zukunft. Hier für steht Croquet ein offenes und dezentralles Mehrweltensystem. Wir sehen Nutzungsbeispiele für Bildung, Unterhaltung und auch Militär. Am Ende fällt noch der Begriff Web 3.0, das Web als immersives 3D Erlebniss. Ein interessanter Blog zum Thema Metaversen gibts von Markus Breuer. Ein neues Metaverse mit dem Namen Smeet mit Schwerpunkt auf Kommunikation wird noch aus dem Publikum eingeworfen.

Jetzt noch schnell dass Posting überarbeiten, dann gehts weiter.